Ensembles

PINC
das Barock-Quartett

Petra Souren, Blockflöte
Ina Grajetzki, Violine
Cornelia Runte-Wolff, Violoncello
Nino Saakadze, Cembalo



PINC – das sind Petra, Ina, Nino, Cornelia, vier engagierte Musikerinnen aus dem Münsterland, die sich auf Alte Musik spezialisiert haben.

Temperamentvolles und energiegeladenes Musizieren, in dem sich Virtuosität mit Empfindsamkeit verbindet, zeichnet dieses Ensemble aus.
Dabei sind der sorgfältige Umgang mit den Quellen und eine fundierte Kenntnis der historischen Aufführungspraxis Grundlagen ihrer gemeinsamen Arbeit. In wechselnden Besetzungen führt das Barock-Quartett Musik des 17. und 18. Jahrhunderts auf. Je nach Themenschwerpunkt werden zusätzlich Gastmusiker eingeladen.



La Ciacona - Barockensemble Münster

Im Barock wurde sowohl der italienische Name "Ciacona" als auch die französiche Schreibweise "Chaconne" verwendet. Die Chaconne hatte ursprünglich einen sinnlichen, wilden Charakter und bezeichnet später eine Ostinato-Form, in der über einer gleichbleibenden Basslinie variiert wird.
Im Ensemble La Ciacona verschmilzt lebendiger Musiziergeist mit den unterschiedlichen Horizonten seiner Mitglieder zu einer pulsierenden musikalischen Einheit.
Durch ihre langjährige Erfahrung in der Interpretation barocker und zeitgenössischer Musik bringen die Musiker ebenso historische Aufführungspraxis wie stilistische Aufgeschlossenheit zu einem neuen Hörererlebnis.

Petra Souren (Blockflöte), Stefan Wimmer (Barockoboe), Daniel Masuch (Cembalo)

Pressestimmen:

...Deren (Petra Sourens) Blockflötenspiel zeigt, warum das hölzerne Aschenbrödel von heute ein Star der Barockmusik war. Auch beim Konzert von "La Ciacona" war sie ein Star, der vom geschmeidig-inspirierten Spiel der übrigen drei Barockspezialisten auf Händen getragen wurde - zur Freude der Barockfans. "La Ciacona" ist im Kern ein Trio..., das in der Petrikirche von Cornelia Runte-Wolff am Barockcello verstärkt wurde. Vier Könner, die wissen, was sie spielen und das dem Publikum nahe bringen wollen.... Die G-Dur Suite von de la Barre (1675-1745) ist ein festlich perlendes Kleinod, gespickt mit Trillern und eben jenen Vibrato-Finessen. Und das Virtuose klingt beiläufig und elegant... Beim Zusammenspiel der Vier schäumt barocke Lebensfreude zwar nicht über, doch die pompöse wie auch zerbrechliche Klangwelt kommt stets zu ihrem Recht... Und eine prächtige Chaconne (italienisch Ciacona) wie die von Henry Purcell durfte natürlich in diesem festlichen Programm nicht fehlen. (Westfälische Nachrichten, 1.7.2008)

Dort (Petrikirche Münster) spielte das Ensemble "La Ciacona" Triosonaten und Chaconnes aus dem Umkreis des Sonnenk&oum;nigs.... Dass hier keine musikalische Erschöpfung aufkam, lag an der hervorragenden Musizierkunst dieses Quartetts. Die Barockoboe, deutlich weicher im Klang als heutige Instrumente, mischte sich immer wieder galant mit dem Klang der Blockflöte. Cembalo und Cello waren verlässlicher Bass-Partner und spielten sich nur in den Vordergrund, wenn sie durften. Im Vergleich zum nahen lauten Volksfest eine angenehme Form der Stille. (Münstersche Zeitung, 1.7.2008)

"Die Barockspezialisten boten Abwechslungsreichtum, Spielfreude und stupende Virtuosität. Virtuoser Höhepunkt war das Vivaldi-Konzert aus "L'Estro Armonico" in der Bearbeitung für Blockflöte und Cembalo. Daniel Masuch demonstrierte, was er an orchstralen Nuancen aus seinem Cembalo herauszuholen vermag; Petra Souren präsentierte scheinbar mühelos Kaskaden perlender Läufe, servierte klare Spitzentöne, zeigte im Larghetto ihren modulationsfähigen Klang, um im Allegro wieder in ein Feuerwerk unendlicher Läufe auszubrechen, oft unisono geführt mit der Cembalostimme und rhythmisiert von spannungsgeladenen Pausen, in denen die Energie des gemeinsamen Musizierens Funken zu sprühen schienen." (Münstersche Zeitung, 12.2.2008)